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Schutz des Frauensports ist kein Akt der Ausgrenzung – sondern der Fairness

Ab dem 1. September 2025 dürfen in der Leichtathletik nur noch Athletinnen in der Frauenkategorie starten, die biologisch weiblich sind. Der Weltverband World Athletics verlangt dazu einen einmaligen Gentest, um das sogenannte SRY-Gen nachzuweisen. Damit soll sichergestellt werden, dass der Frauensport fair bleibt.

Ich unterstütze diese Regel voll und ganz.


Nicht, weil ich gegen Transmenschen bin. Sondern weil ich für fairen Sport bin – besonders für Frauen.

Der Frauensport hat in den letzten Jahren endlich die Anerkennung bekommen, die er verdient. Er füllt Stadien, begeistert junge Menschen, setzt Zeichen. Aber diese Entwicklung ist noch nicht stabil. Wenn wir zulassen, dass biologische Unterschiede den Wettbewerb verzerren, gefährden wir all das.


Ich bin Vater von zwei Töchtern, die Leichtathletik machen. Sie trainieren hart, sie geben alles, sie messen sich fair. Sie haben das Recht, in einer Kategorie anzutreten, die nicht durch ungleiche körperliche Voraussetzungen verzerrt ist.


Transfrauen, die als Buben durch die Pubertät gegangen sind, bringen körperliche Vorteile mit, die im Leistungssport entscheidend sind: mehr Muskelmasse, höhere Sauerstoffaufnahme, grössere Körper. Das lässt sich nicht einfach wegdiskutieren – und auch nicht vollständig durch Hormontherapien ausgleichen.

Wenn man diese Vorteile ignoriert, ist der Wettbewerb nicht mehr fair. Es ist, als würde man ein Formel-1-Auto in ein Formel-2-Rennen schicken – unabhängig davon, wie sich der Fahrer fühlt oder identifiziert.

Es geht also nicht um Ausgrenzung. Es geht um Chancengleichheit.


Ich will, dass meine Töchter – und alle anderen Athletinnen – einen Sport erleben, der sie ernst nimmt. Und das heisst: gleiche Regeln für alle.


Die neue Regel von World Athletics ist richtig. Sie schützt den Frauensport – und sie ist überfällig.

 

 

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